

„Wir haben ein großes Haus geerbt, ein großes ,Haus der Welt', in dem wir zusammen leben müssen - Schwarze und Weiße,
Morgenländer und Abendländer, Juden und Nicht-Juden,
Katholiken und Protestanten, Moslems und Hindus - eine Familie,
die in Ideen, Kultur und Interessen zu Unrecht getrennt ist;
die, weil wir niemals wieder getrennt leben können,
lernen muss, in Frieden miteinander auszukommen."
Aktuell, bedeutsam, eindringlich und treffend sind die Worte Martin Luther Kings noch vier Jahrzehnte nach seinem Tod. Auch unsere Schule ist ein großes Haus, in dem Schülerinnen und Schüler aus 20 Nationen,
von fast allen Kontinenten und mit verschiedenen Religionen zusammen lernen. Die unterschiedlichen Ideen, Kulturen und Lebensweisen wirken nicht nur auf unsere unterrichtliche Arbeit ein, sondern auch außerhalb
des Unterrichts wird Schulleben auf vielfältige Weise durch sie beeinflusst. Wir wollen anstreben, wozu uns
Martin Luther King mit Dringlichkeit auffordert: den Frieden zu bewahren und zu fördern und ein menschliches Miteinander zu gestalten. Respekt, Toleranz und Gewaltlosigkeit sind für ein friedliches Zusammenleben unerlässlich. Sie sind nicht nur ferne Ziele, sondern zugleich Mittel zur Erreichung der Ziele. Wir wissen von
Martin Luther King: Er war ein Mann mit einem Traum - aber er war kein weltfremder Träumer! Die Worte Martin Luther Kings können auch heute eine menschenfreundliche und versöhnende Wirkung erzeugen. Wir wollen seinen konkreten Traum vom friedlichen Zusammenleben aller Menschen unterschiedlicher Hautfarbe, Religiosität und Kultur aus allen sozialen Schichten in unserer Schule verwirklichen helfen. Das Projekt „Schule ohne Rassismus", an das unsere Schule seit 1997 angeschlossen ist, will Martin Luther Kings Anliegen - unser
Anliegen - mutig und kreativ aufgreifen. Es soll uns als Leitmotiv für unser Schulprogramm und unser gesamtes Schulleben dienen.